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Pressestimme: 'Märkische Oderzeitung' zur Krise an der polnischen Grenze

Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

FRANKFURT/ODER (dpa-AFX) - "'Märkische Oderzeitung" zur Krise an der polnischen Grenze:

"Nachdem Polens Regierung monatelang so getan hatte, als könne sie das vom belarussischen Staatschef Lukaschenko provozierte Flüchtlingsproblem allein lösen, fordert sie nun die Solidarität anderer EU-Staaten ein. Man darf aber daran erinnern, dass sich die PiS-Regierung in allen bisherigen Flüchtlingskrisen absolut unsolidarisch verhalten und die Aufnahme von Menschen gänzlich verweigert hat. Der gleiche Mateusz Morawiecki, der jetzt Solidarität einfordert, erklärte erst kürzlich im EU-Parlament, dass die anderen EU-Staaten seinem Land in puncto Rechtsstaatlichkeit nichts zu sagen hätten. Jetzt geht es der PiS-Regierung vor allem um noch schärfere Sanktionen gegen Belarus und Russland, und auch die Pipeline Nord Stream 2 sollte es aus polnischer Sicht gar nicht geben. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass der Umgang mit der PiS auch für die neue Regierung schwierig bleibt."/yyzz/DP/he

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Quelle: dpa-AFX