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Pressestimme: 'Frankfurter Rundschau' zu Ampel-Koalitionsvertrag/Klimaschutz

Mann mit Wirtschaftszeitung (Symbolbild).
Mann mit Wirtschaftszeitung (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

FRANKFURT (dpa-AFX) - "Frankfurter Rundschau" zu Ampel-Koalitionsvertrag/Klimaschutz:

"Die Bundesrepublik kann mit dem Ampel-Vertrag zu ihrer Rolle als Vorreiter bei Energiewende und Klimaschutz zurückfinden, die unter den Merkel-Regierungen immer stärker erodierte, bis sie am Ende weg war. Die wichtigste Festlegung betrifft den Kohleausstieg. Ohne ihn von 2038 auf 2030 vorzuziehen, bliebe das 1,5-Grad-Limit außer Reichweite. Ohne dieses Ziel, das schnell enorme Emissionsminderungen bringt, hätte die Ampel ihr Modernisierungsprojekt nicht weiterverfolgen brauchen. Alles hängt daran, dass der Umbau des Elektrizitätssystems mit steigenden Grünstrom-Anteilen von unter 50 auf 80 Prozent binnen neun Jahren, genügend Speicherkapazitäten und Flexibilisierung schnell gelingt. Mindestens eine Verdreifachung des bisherigen Ausbautempos ist notwendig. Die künftige Koalition muss beweisen, dass sie es schafft, die absurd langen Genehmigungszeiten für Neuanlagen abzukürzen und die Bürger beim Ausbau "mitzunehmen". Die Ampel wird hier eine ihrer wichtigsten Bewährungsproben haben."/yyzz/DP/he

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Quelle: dpa-AFX