Ad hoc-Mitteilungen

Pressestimme: 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' zu Hoeneß

Eine Tageszeitung (Symbolbild).
Eine Tageszeitung (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

FRANKFURT (dpa-AFX) - "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zu Hoeneß:

"Richtig bleibt (...), dass Hoeneß sich (...) selbst anzeigte. Diese Selbstanzeige, die zur Strafbefreiung führen kann, reichte aber in den Augen der Ermittler nicht aus, war fehlerhaft. Allerdings können heutzutage selbst Fachleute kaum eine fehlerfreie Steuererklärung oder Selbstanzeige garantieren - zu wirr ist das Steuerrecht. Das entschuldigt Hoeneß natürlich nicht. Aber privilegiert ist er auch nicht: Zwar haben nur wenige wie er das Geld für eine gute Beratung und Verteidigung. Aber bei den üblichen Verdächtigen wird auch nicht das Steuergeheimnis verletzt. Dabei ist diese Vertraulichkeit Voraussetzung dafür, dass der Staat die Mitwirkung des Bürgers verlangen kann. Gewiss hat Ruhm auch seinen Preis, aber ein öffentlicher Pranger stößt sich an rechtsstaatlichen Prinzipien, die nun einmal für alle gelten."/zz/DP/kja

Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem wöchentlichen Marktüberblick.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.
Quelle: dpa-AFX