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Pressestimme: 'Die Welt' zu Nahost

Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild).
Ein Mann liest Wirtschaftsnachrichten (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

BERLIN (dpa-AFX) - "Die Welt" zu Nahost:

"Was der Westen in einer sympathischen, aber wenig informierten Gefühlsaufwallung den 'Arabischen Frühling' nannte, hat bisher nicht die Tür aufgestoßen zum Frieden der Demokratien. Die Region, ohnehin durch Rückständigkeit, Terrorismus, Extremismus und ausufernde religiöse Konflikte gekennzeichnet, wird noch immer zerrissen durch den endlosen Krieg in und um Afghanistan und die Folgen der amerikanischen Invasion des Irak, die das alte Gegengewicht zum Iran annullierte. Die Bomben von Beirut erhellen wie nächtliches Wetterleuchten eine Landschaft, die revolutionäre Umbrüche birgt und Europa näher ist, und schutzloser, als den Europäern lieb sein kann. In Berlin sollten die Alarmsirenen mahnen, dass es mit der eitlen und opportunen Kultur der Zurückhaltung nicht auf alle Zeit getan sein kann."/zz/DP/jha

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Quelle: dpa-AFX