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Presse: Hochtief-Eigner ACS prüft Zerschlagung des Europa-Geschäfts

Ein Bürogebäude, in dem sich die Sonne spiegelt (Symbolbild).
Ein Bürogebäude, in dem sich die Sonne spiegelt (Symbolbild). © golero / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © golero / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

ESSEN (dpa-AFX) - Das Europa-Geschäft des Essener Baukonzerns Hochtief (Hochtief Aktie) könnte einem Pressebericht zufolge jetzt doch zerschlagen werden. Der seit kurzem amtierende und vom spanischen Großaktionär entsandte Hochtief-Chef Marcelino Fernandez Verdes denke an den Verkauf von Bereichen mit 6.200 Mitarbeitern, berichteten die Zeitungen der "WAZ"-Mediengruppe in ihren Donnerstagsausgaben ohne Nennung von Quellen. "Betroffen von den Überlegungen wären die Servicesparte innerhalb der Hochtief Solutions AG mit 6.000 Beschäftigten und das Geschäft mit der Projektentwicklung mit 200 Angestellten", hieß es.

Hochtief habe dies nicht kommentiert. Die Analyse der künftigen Strategie sei "noch nicht abgeschlossen. Es gibt daher auch keinerlei Entscheidungen", teilte das Unternehmen laut "WAZ" mit. Sollte Fernandez die Verkaufspläne in die Tat umsetzen, muss er mit heftigem Widerstand der Arbeitnehmervertreter rechnen. Auch im Aufsichtsrat der Hochtief AG, der die Strategiepläne vermutlich auf der Sitzung am 27. Februar vorgelegt bekommt, seien die Pläne umstritten. In der Tochter Hochtief Solutions hat der Konzern das Europageschäft gebündelt.

In der Sparte waren zuletzt insgesamt zirka 15.000 Mitarbeiter beschäftigt. Konzernweit zählte Hochtief Ende September 81.660 Mitarbeiter. Der Umsatz von Hochtief Solutions lag 2011 bei zirka vier Milliarden Euro. Die Sparte steuerte damit rund 17 Prozent zum Konzernumsatz bei./zb/mne/fbr

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Quelle: dpa-AFX