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Peugeot-Mutter PSA auf der Überholspur: Gewinn fast verdoppelt, Dividende geplant

Der französische Autobauer PSA konnte seinen Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr fast verdoppeln. Wachstum verzeichnete der Konzern vor allem im Mittleren Osten, Afrika und Lateinamerika. Die gute finanzielle Lage stützt die geplante Opel-Übernahme.
Peugeot legt gute Zahlen vor
Peugeot legt gute Zahlen vor - © Sjo istock.com

Der französische Fahrzeughersteller PSA konnte den Gewinn seines im Dezember abgelaufenen Geschäftsjahres 2016 fast verdoppeln. Der Konzernumsatz der Gruppe, zu der auch die französischen Autobauer Peugeot und Citroën gehören, ging zwar um rund 1,2 Prozent auf 54 Milliarden Euro zurück. Der Jahresüberschuss belief sich jedoch auf rund 1,73 Milliarden Euro, im Vergleich zu 900 Millionen Euro im Vorjahr. Aufgrund der starken Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr will PSA zum ersten Mal seit 2011 wieder eine Dividende zahlen. Geplant ist eine Ausschüttung in Höhe von 0,48 Euro je Aktie.

Starkes Wachstum außerhalb Europas

Besonders gefragt waren nach Unternehmensangaben die Modelle der PSA-Gruppe in Regionen außerhalb Europas. Im Mittleren Osten und Afrika konnte PSA seine Verkaufszahlen mehr als verdoppeln, in Lateinamerika verkaufte der Konzern 17 Prozent mehr Fahrzeuge. Für das laufende Geschäftsjahr 2017 rechnet der Konzern mit einer stabilen Entwicklung in Europa, Lateinamerika sowie Russland und einem Wachstum von fünf Prozent in China. Bis zum Jahr 2018 will PSA seine Verkaufszahlen um zehn Prozent steigern, bis 2021 sollen die Verkäufe sogar um ein Viertel ansteigen.

Peugeot bereit für Opel-Übernahme

PSA gehört zu je 13,68 Prozent Mitgliedern der Peugeot-Familie, dem französischen Staat und dem chinesischen Autokonzern Dongfeng. Nach verlustreichen Jahren hatte PSA zuletzt einen strikten Konsolidierungskurs gefahren. Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass PSA großes Interesse an einer Übernahme von Opel hat. Opel ist eine europäische Konzerntochter des US-Konkurrenten General Motors.

Der nun veröffentlichten positiven Geschäftszahlen zum Trotz: Die Peugeot-Aktie verlor heute bei Tradegate bis zum Mittag zwischenzeitlich rund 3,6 Prozent und notiert aktuell bei 18,40 Euro pro Papier. Die Investmentbank Goldman Sachs hat seine Einstufung für die Peugeot-Aktie laut dpa-AFX auf „Neutral“ belassen und sieht ein Kursziel von 19,60 Euro. Die US-amerikanische Bank JPMorgan belässt ihre Einstufung auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 20 Euro. PSAs gute Zahlen würden von finanzieller Stärke zeugen und die geplante Übernahme von Opel untermauern.

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