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Ölpreise zu Wochenbeginn unter Druck

New York/ London/ Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Die Ölpreise sind am Montag wieder auf Talfahrt gegangen. Für Gegenwind sorgten nach Einschätzung der Commerzbank enttäuschende Außenhandelszahlen aus China". Dies schüre neue Sorgen vor einer Abschwächung der chinesischen Wirtschaft und der Weltwirtschaft. Darunter könnte letztlich auch die Nachfrage leiden. Ein Barrel Brent kostete zuletzt weniger als 60 Dollar, während der Preis für ein Barrel WTI bei 51 Dollar notierte.

Die in US-Dollar gemessenen Exporte Chinas gingen im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,4 Prozent zurück, wie die Regierung am Montag in Peking mitteilte. Die Importe verringerten sich noch stärker um 7,6 Prozent. Ex- und Importe entwickelten sich im Dezember so schlecht wie seit etwa zwei Jahren nicht mehr. Zudem wurden die Daten für November schwächer ausgewiesen als bisher bekannt.

Die robusten chinesischen Rohölimporte im Dezember und im Gesamtjahr 2018, die von der chinesischen Zollbehörde in der Nacht veröffentlicht wurden, seien vom Markt bislang ignoriert worden, so die Commerzbank. Die Rohöleinfuhren lagen im Dezember mit 10,3 Mio. Barrel pro Tag nur knapp unter dem im November verzeichneten Rekordniveau. Im Gesamtjahr 2018 stiegen die Rohölimporte um 10 Prozent im Vorjahresvergleich.

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