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Ölpreise weiten Verluste nach Lagerdaten aus

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben ihre Verluste am Donnerstag ausgeweitet. Konjunktursorgen und ein unerwartet starker Anstieg der Lagerbestände sorgten für Belastung. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung kostete am Abend 113,79 US-Dollar. Das waren 1,75 Dollar (Dollarkurs) weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur April-Auslieferung fiel um 2,26 Dollar auf 92,98 Dollar.

In den USA waren die Lagerbestände an Rohöl in der vergangenen Woche stärker als erwartet gestiegen. Die Reserven seien um 4,1 Millionen Barrel auf 376,4 Millionen Barrel geklettert, teilte das US-Energieministerium in Washington mit. Experten hatten lediglich mit einem Zuwachs um etwa zwei Millionen Barrel gerechnet. Der WTI-Preis geriet nach Bekanntgabe der Zahlen weiter ins Minus.

Zuvor hatten bereits Konjunkturdaten aus der Eurozone für Verkaufsdruck an den Ölmärkten gesorgt. Wie das Forschungsunternehmen Markit am Vormittag in London mitteilte, war der stark beachtete Einkaufsmanagerindex von Januar auf Februar um 1,3 Punkte gesunken. Mit 47,3 Zählern stehen die Zeichen auf Abschwung. Neue US-Konjunkturdaten sendeten am Nachmittag gemischte Signale und führten zu keinen eindeutigen Marktreaktionen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ging zuletzt ebenfalls weiter zurück. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 113,28 US-Dollar. Das waren 34 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./hbr/he

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Quelle: dpa-AFX