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Ölpreise vor US-Arbeitsmarktdaten uneinheitlich

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild) © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag vor der Veröffentlichung der wichtigen US-Arbeitsmarktdaten uneinheitlich tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur März-Lieferung kostete am Mittag 116,05 US-Dollar. Das waren 40 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel hingegen um 29 Cent auf 97,21 Dollar (Dollarkurs).

Der Brentölpreis notiert auf dem höchsten Stand seit fast vier Monaten. Unterstützend ist nach Einschätzung von Experten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) die Nachricht, dass die Ölproduktion der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) im Januar Umfragen zufolge auf ein 15-Monatstief gesunken ist. Somit werde das Überangebot weiter zurückgeführt.

Am Ölmarkt warten die Anleger gespannt auf die Veröffentlichung neuer Arbeitsmarktdaten der US-Regierung. Ein kräftiger Anstieg bei der Zahl der Beschäftigten wäre ein Hinweis, dass die größte Volkswirtschaft der Welt stärker in Schwung kommt. Das dürfte den Ölpreisen Auftrieb geben.

Der Opec-Korbpreis für Rohöl ist weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 112,30 Dollar. Das waren 87 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./hbr/bgf

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Quelle: dpa-AFX