Ölpreise uneinheitlich

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild) © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

Ein etwas stärker als erwartet ausgefallener Rückgang der US-Ölreserven konnte die Ölpreise am Nachmittag nur kurzzeitig etwas belasten. In der vergangenen Woche waren die Lagerbestände an Rohöl nach Angaben der US-Regierung um 2,7 Millionen auf 437,1 Millionen Barrel gesunken. Analysten hatten einen Rückgang um 2,5 Millionen Barrel erwartet. Außerdem hatte die US-Ölproduktion um 0,2 Millionen Barrel pro Tag auf 11,9 Millionen Barrel pro Tag zugelegt.

Experten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) schätzten die Stimmung am Ölmarkt weiterhin als positiv ein. Sie werde von Entspannungssignalen im Handelsstreit zwischen den USA und China gestützt. "Zudem steigt offenbar die Zuversicht, dass der Ölmarkt mittels der Anfang des Jahres in Kraft getretenen Produktionskürzungen wieder ins Gleichgewicht kommt", hieß es in einer Analyse. Der Opec werde wegen der steigenden US-Produktion nichts anderes übrig bleiben, als ihre Produktion weiterhin zu drosseln, wenn sie die Preise erhöhen will./jkr/fba

Quelle: dpa-AFX