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Ölpreise uneinheitlich

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Dienstag uneinheitlich gezeigt. Ein Barrel (159 Liter) der amerikanischen Sorte WTI mit Auslieferung im Dezember kostete 94,61 Dollar (Dollarkurs) und damit 53 Cent weniger als am Vortag. Dagegen verteuerte sich der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent um 39 Cent auf 106,80 Dollar.

Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) wird der Brent-Preis durch Angebotsrisiken gestützt. Nachdem die Atomgespräche der UN-Vetomächte und Deutschlands mit dem Iran am Wochenende ohne Ergebnis vertagt wurden, habe sich gezeigt, dass Hoffnungen von Marktteilnehmern auf eine schnelle Rückkehr des Ölangebots aus dem Iran verfrüht waren.

Dagegen werde der Preis für US-Rohöl durch die Entwicklung der Ölreserven in den USA belastet, sagten Händler. In der größten Volkswirtschaft steigen die Vorräte bereits seit Wochen. Bei den am Donnerstag erwarteten offiziellen Daten der US-Regierung zu den Lagerbeständen rechnen Experten mit dem stärksten Anstieg seit Juni. Die wachsende Ölförderung in den USA lässt die Lagerbestände wachsen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist hingegen zuletzt deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 103,39 Dollar. Das waren 1,27 Dollar mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/hbr

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Quelle: dpa-AFX