Ölpreise steigen - Hoffnung auf Ende des Handelsstreits stützt

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild) © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

"Auslöser des Preisanstiegs sind Hoffnungen auf eine Annäherung zwischen den USA und China im Handelskonflikt", hieß es in einer Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank (Commerzbank Aktie). In der US-Regierung soll es laut einem Bericht des "Wall Street Journal" Forderungen nach einer Senkung der Zölle auf chinesische Waren geben. US-Finanzminister Steven Mnuchin sei demnach ein Befürworter dieser Idee. Das amerikanische Finanzministerium hatte den Bericht allerdings umgehend dementiert.

Neben den Entwicklungen im Handelsstreit werden die Ölpreise auch durch zwei gegenläufige Tendenzen bei der Entwicklung des Angebots auf dem Weltmarkt beeinflusst. Auf der einen Seite fahren das Ölkartell Opec und mit ihm verbündete Großproduzenten wie Russland ihre Produktion herunter. Neue Daten der Opec zeigen, dass die Förderung des Kartells im Dezember deutlich gefallen ist. Die Opec hatte im vergangenen Jahr eine Drosselung ihrer Produktion beschlossen, um die Ölpreise zu stützen.

Auf der anderen Seite weiten die USA ihre Erdölförderung immer weiter aus. Als Folge der Fracking-Technik, einer aus Umweltgründen umstrittenen Fördertechnologie, erreicht die amerikanische Produktion immer neue Rekordhöhen./jkr/bgf/fba

Quelle: dpa-AFX