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Ölpreise ohne klare Richtung - widersprüchliche Nachfrageprognosen

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild) © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach widersprüchlichen Prognosen zur Entwicklung der Ölnachfrage keine einheitliche Richtung gezeigt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur März-Lieferung kostete 118,59 US-Dollar. Das waren 7 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg hingegen um 8 Cent auf 97,59 Dollar (Dollarkurs).

"Die Energieagenturen sind uneins über die Entwicklung der Ölnachfrage", kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) jüngste Schätzungen führender Organisationen der Ölbranche. Am Vormittag hatte die Internationale Energieagentur (IEA) ihre Prognose für die weltweite Nachfrage nach Rohöl im laufenden Jahr wegen eines gedämpften Wachstums der Weltwirtschaft gekürzt. Dagegen hatte die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) am Vortag ihre Prognose für den Anstieg der weltweiten Nachfrage nach Rohöl im laufenden Jahr erhöht.

Am Ölmarkt warten die Anleger zudem auf neuste Daten der US-Regierung zu den Ölvorräten in der größten Volkswirtschaft der Welt. Am Vortag hatte das private American Petroleum Institute erstmals seit sechs Wochen einen Rückgang der Rohöllagerbestände in den USA gemeldet. Die Daten gelten als Hinweis für die offiziellen Daten zu den US-Ölreserven, die am Nachmittag vom US-Energieministeriums veröffentlicht werden.

Der Preis für Opec-Öl ging zuletzt geringfügig zurück. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 114,30 US-Dollar. Das waren sechs Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jkr/jsl

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Quelle: dpa-AFX