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Ölpreise ohne klare Richtung - US-Ölpreis verliert nach BIP-Daten

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild) © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag keine klare Richtung gezeigt. Während der US-Ölpreis nach enttäuschenden Konjunkturdaten unter leichten Verkaufsdruck geriet, konnte sich der Brentpreis nach der Talfahrt der vergangenen Handelstage leicht erholen. Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung 112,22 US-Dollar. Das waren 35 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel hingegen um 14 Cent auf 92,62 Dollar (Dollarkurs).

Während die globalen Aktienmärkte den Schock der Italien-Wahl anscheinend verdaut hätten, sei dies beim Ölpreis nicht der Fall, hieß es in einer Einschätzung der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Seit Beginn der Woche verzeichne Öl (Rohöl) die größten Verluste unter den Rohstoffen. Laut den Experten belastet neben den drohenden automatischen Ausgabenkürzungen in den USA ein kräftiger Rückgang der Preise von Ölprodukten. Zudem sei die Nachfrage in den Vereinigten Staaten 2012 auf das niedrigste Niveau seit 1996 gesunken.

Am Nachmittag hätten Daten zum Wirtschaftswachstum in den USA den Preis für US-Öl weiter belastet, hieß es von Händlern. Im vierten Quartal ist die US-Wirtschaft zwar laut einer zweiten Schätzung der Regierung leicht um 0,1 Prozent gewachsen. Volkswirte hatten zuvor aber ein stärkeres Wachstum um 0,5 Prozent erwartet.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 109,69 Dollar. Das waren 41 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jkr/enl

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Quelle: dpa-AFX