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Ölpreise ohne klare Richtung

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise habe am Dienstag keine klare Richtung gezeigt. Im frühen Handel hatte noch die Aussicht auf einen erneuten Anstieg der Ölvorräte in den USA insgesamt für leichten Verkaufsdruck am Markt gesorgt. Gegen Mittag stand aber nur noch der US-Ölpreis in der Verlustzone. Ein Barrel (159 Liter) der amerikanischen Sorte WTI mit Auslieferung im Dezember kostete 94,86 Dollar (Dollarkurs) und damit 28 Cent weniger als am Vortag. Dagegen verteuerte sich der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent leicht um 32 Cent auf 106,72 Dollar.

Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) wird der Brent-Preis durch Angebotsrisiken gestützt. Nachdem die Atomgespräche mit dem Iran am Wochenende ohne Ergebnis vertagt wurden, habe sich gezeigt, dass Hoffnungen von Marktteilnehmern auf eine schnelle Rückkehr des Ölangebots aus dem Iran verfrüht waren.

Dagegen werde der Preis für US-Rohöl durch die Entwicklung der Ölreserven in den USA belastet, sagten Händler. In der größten Volkswirtschaft steigen die Vorräte bereits seit Wochen. Bei den im weiteren Verlauf der Woche erwarteten offiziellen Daten der US-Regierung zu den Lagerbeständen rechnen Experten mit dem stärksten Anstieg seit Juni. Hohe Reserven sprechen für eine wachsende Förderung von Rohöl in den USA.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist hingegen zuletzt deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 103,39 US-Dollar. Das waren 1,27 Dollar mehr als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/jsl

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Quelle: dpa-AFX