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Ölpreise legen zu - Zuversicht an den Finanzmärkten wächst

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild) © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag gestützt durch freundliche Finanzmärkte gestiegen. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 43,32 US-Dollar. Das waren 52 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 22 Cent auf 40,86 Dollar (Dollarkurs).

Marktteilnehmer nannten die gute Finanzmarktstimmung als wesentlichen Grund für die steigenden Ölpreise. Jüngste Konjunkturdaten deuten auf eine wirtschaftliche Erholung nach dem Einbruch in der Corona-Krise hin und sorgten für mehr Risikofreude bei den Investoren.

Im Juni hatte sich die Stimmung im amerikanischen Dienstleistungssektor unerwartet kräftig aufgehellt. Der am Markt stark beachtete Stimmungsindikator des Forschungsunternehmens ISM deutet nach dem Corona-Einbruch wieder auf Wachstum im Bereich Dienstleistungen hin, der eine wichtige Stütze der amerikanischen Wirtschaft darstellt. Hinzu kam, dass Saudi-Arabien seine Preise für asiatische Kunden anhob, was am Markt als positives Zeichen für die zu erwartende Nachfrage gedeutet wurden.

Grundsätzlich wird der Ölmarkt wie die Finanzmärkte insgesamt durch das Gegenüber von Konjunkturhoffnungen und Corona-Ängsten in Atem gehalten. Auf der einen Seite stehen überwiegend solide Wirtschaftsdaten, die auf eine Erholung der Konjunktur nach dem Einbruch in der Corona-Krise hindeuten. Dies gilt nicht zuletzt für die beiden weltgrößten Ölverbrauchsländer USA und China.

Auf der anderen Seite ruft die Entwicklung der Corona-Pandemie Bedenken hervor. Insbesondere in den USA und Südamerika ist die Zahl der Neuinfektionen immer noch hoch. Es besteht die Furcht vor neuen Einschränkungen des öffentlichen Lebens, die die konjunkturelle Erholung gefährden und die Rohölnachfrage belasten könnten./jsl/fba

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Quelle: dpa-AFX