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Ölpreise legen etwas zu - Nachfrage- und Angebotssorgen

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild) © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag bis zum Mittag moderat zugelegt. Starke Impulse blieben jedoch aus. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 43,87 US-Dollar. Das waren 56 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg in ähnlichem Ausmaß auf 41,67 Dollar (Dollarkurs).

In dieser Woche waren die Ölpreise auf den höchsten Stand seit März gestiegen. Brent kostete bis zu knapp 45 Dollar, WTI stieg bis auf gut 42 Dollar. Damit haben sie sich ein gutes Stück von ihrem drastischen Einbruch in der Corona-Krise erholt. Allerdings bleibt die Erholung fragil. Große Risiken für die Ölnachfrage sind die angespannte Corona-Lage in den USA und anderen großen Volkswirtschaften. Hinzu kommen die politischen Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China.

Auf der Angebotsseite sorgen sich einige Beobachter, ob die für August beschlossene Fördererhöhung durch große Produzenten nicht zu früh kommt. Das Ölkartell Opec und verbündete Länder wie Russland begrenzen zwar weiterhin ihre Förderung. Allerdings wollen sie die Deckelung ab kommendem Monat etwas lockern. Die Produktionsbegrenzung war eine Reaktion auf den Nachfrageeinbruch in der Corona-Krise./bgf/jsl/eas

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Quelle: dpa-AFX