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Ölpreise kaum verändert

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nur wenig verändert. Bis zum Mittagshandel fehlten die Impulse, an denen sich die Anleger orientieren könnten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 43,31 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel geringfügig um 16 Cent auf 40,74 Dollar (Dollarkurs).

Zuletzt hatten am Mittwoch neue Lagerdaten aus den USA das grundsätzliche Bild am Rohölmarkt bestätigt. Die Erdölvorräte der Vereinigten Staaten bleiben auf einem ungewöhnlich hohen Niveau. Die hohen Bestände sind eine Folge der schwachen Nachfrage nach Öl (Rohöl) und Ölprodukten wie Benzin. Grund dafür ist die anhaltend angespannte Corona-Lage in den USA.

Nach Einschätzung des Rohstoffexperten Eugen Weinberg von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) bewegen sich die Ölpreise kaum, weil sich die wesentlichen Faktoren für die Preisbildung derzeit ausgleichen. Auf der einen Seite spricht die hohe Förderdisziplin der in der OPEC+ zusammengefassten Ölstaaten für ein Angebotsdefizit, das in der Regel für Preisauftrieb sorgt. Auf der anderen Seite sind Anleger aber auch besorgt über die hohe Zahl von Corona-Neuinfektionen in den USA und fürchten einen erneuten Einbruch der Nachfrage./jkr/bgf/jha/

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Quelle: dpa-AFX