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Ölpreise grenzen frühe Verluste ein

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild) © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag gesunken und haben an den schwachen Wochenauftakt angeknüpft. Bis zum Mittag haben die Notierungen aber die frühen Verluste ein Stück weit eingrenzen können. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 42,47 US-Dollar. Das waren 25 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 31 Cent auf 39,79 Dollar (Dollarkurs).

Eine allgemein trübe Stimmung an den Finanzmärkten wegen der Zuspitzung der Corona-Krise in den USA zog auch die Ölpreise weiter nach unten. Außerdem zeigten sich Anleger besorgt über die jüngste Entwicklung im Verhältnis zwischen den USA und China. Ein Konflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt über die umstrittenen chinesischen Gebietsansprüche über weite Teile des Südchinesischen Meeres wird immer ernster. US-Außenminister Mike Pompeo nannte Chinas Ansprüche auf die Rohstoffe in dem Meeresgebiet "völlig gesetzeswidrig".

Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank (Commerzbank Aktie) verwies aber auch auf Daten zum chinesischen Außenhandel, die die Ölpreise gestützt hätten. Im Juni hatte China eine rekordhohe Menge an Rohöl importiert, nachdem die Importe zuvor durch die Corona-Krise stark gebremst worden waren./jkr/bgf/jha/

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Quelle: dpa-AFX