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Ölpreise geben vor US-Lagerdaten etwas nach

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch vor der Veröffentlichung neuer Daten zur Entwicklung der Ölreserven in den USA etwas gesunken. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 43,02 US-Dollar. Das waren sechs Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 13 Cent auf 40,49 Dollar (Dollarkurs).

Marktbeobachter sprachen von einem eher impulsarmen Handel. Am Nachmittag könnte mehr Bewegung in die Ölpreise kommen, wenn die US-Regierung die Daten zur Entwicklung der Lagerbestände an Rohöl veröffentlicht. Am Markt wird erwartet, dass die offiziellen Regierungsdaten einen Rückgang der Ölreserven in der vergangenen Woche um 3,25 Millionen Barrel zeigen werden. Es wäre der zweite Rückgang in Folge. Im Zuge der Corona-Krise war es im April zu einem drastischen Anstieg der amerikanischen Ölreserven gekommen.

Bei den Benzinreserven wird am Markt ebenfalls mit einem leichten Rückgang gerechnet. Am Vorabend war allerdings bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Zuwachs der Lagerbestände an Rohöl um 2,05 Millionen Barrel verzeichnet hat. Die Lagerdaten werden am Ölmarkt stark beachtet. Ein Anstieg der Reserven belastet in der Regel die Ölpreise, während ein Rückgang für Auftrieb sorgt./jkr/jsl/jha/

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Quelle: dpa-AFX