Ad hoc-Mitteilungen

Ölpreise geben leicht nach - USA fördern immer mehr

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 61,07 US-Dollar. Das waren 25 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 28 Cent auf 52,03 Dollar (Dollarkurs).

Neue Daten aus den USA zeigen, dass es dem Ölkartell Opec nicht leicht fallen dürfte, die Rohölpreise durch eine geplante Verringerung der Förderung anzuheben. Nach Angaben des amerikanischen Energieministeriums vom Mittwoch ist die US-Erdölproduktion in der vergangenen Woche auf ein Rekordniveau gestiegen. Die USA werden damit immer autonomer in der Energiegewinnung.

Die amerikanische Energiebehörde EIA schätzt, dass die Vereinigten Staaten im Laufe des Jahres 2020 zum Nettoexporteur werden, also regelmäßig mehr Öl (Rohöl) fördern, als sie selbst verbrauchen. Die Abhängigkeit der größten Volkswirtschaft der Welt von den Opec-Staaten, insbesondere von Saudi-Arabien, dürfte sich also weiter verringern./bgf/jha/

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.
Quelle: dpa-AFX