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Ölpreise fallen nach Viermonatshoch - Spannungen zwischen China und den USA

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Mittwoch einen Teil ihrer deutlichen Aufschläge vom Vortag abgegeben. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 43,84 US-Dollar. Das waren 48 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 51 Cent auf 41,41 Dollar (Dollarkurs). Am Dienstag hatten die Ölpreise den höchsten Stand seit etwa vier Monaten markiert.

Wieder zunehmende Spannungen zwischen den USA und China sorgten für Verunsicherung an den Märkten. Die USA haben die Schließung des chinesischen Konsulat in der texanischen Stadt Houston angeordnet. Eine weitere Verschärfung des Konfliktes zwischen beiden Großmächten könnte auch die Erholung der Weltwirtschaft belasten und so die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.

Für fallende Ölnotierungen sorgten auch neue Lagerdaten aus den USA. Laut Daten des Energieministeriums sind die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche überraschend gestiegen. Bereits am Dienstagabend hatte auch das private American Petroleum Institute (API) einen kräftigen Anstieg der Rohölvorräte gemeldet./jsl/he

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Quelle: dpa-AFX