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Ölpreise drehen in die Verlustzone

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild) © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 62,49 US-Dollar. Das waren 21 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 14 Cent auf 53,66 Dollar (Dollarkurs).

Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenreaktion am Ölmarkt. Im frühen Handel hatte noch die Hoffnung auf ein Ende des Handelskonflikts zwischen China und den USA für etwas Auftrieb gesorgt, wobei die Ölpreise an die Gewinne vom Freitag anknüpfen konnten. Zuletzt hatte es Medienberichte gegeben, dass beide Seite zu Zugeständnissen bereit seien.

Ein schwächeres Wirtschaftswachstum in China konnte die Ölpreise kaum belasten. Im vergangenen Jahr war Chinas Wirtschaftsleistung mit 6,6 Prozent so schwach wie seit fast 30 Jahren nicht mehr gewachsen. Allerdings hatte der Markt die Entwicklung erwartet.

Gestützt wurden die Ölpreise durch die jüngste Entwicklung der aktiven Bohrlöcher in den USA. Am Freitag hatte die Ausrüsterfirma Baker Hughes mitgeteilt, dass in der vergangenen Woche 852 Bohrlöcher in Betrieb gewesen seien und damit 21 weniger als in der Woche zuvor. Rohstoffexperten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) sprachen vom stärksten Rückgang der Bohraktivitäten seit fast drei Jahren./jkr/elm/fba

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Quelle: dpa-AFX