Ölpreise drehen in die Verlustzone

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild) © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag im Handelsverlauf in die Verlustzone gedreht. Ein Barrel der Nordseesorte Brent (159 Liter) kostete zuletzt 60,67 US-Dollar. Das waren 1,00 Dollar (Dollarkurs) weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 87 Cent auf 51,71 Dollar.

Der deutlich gestiegene Dollarkurs belastete die Ölpreise. Der Dollar hatte vor allem zum Euro deutlich zugelegt. Ein höherer Dollarkurs macht Rohöl für Anleger in anderen Währungsräumen teurer.

Belastet wurden die Ölpreise zudem durch ausbleibende konkrete Fortschritte im Handelsstreit zwischen den USA und China. Nach vorherigen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, wonach die Gespräche "sehr gut" verliefen, hatten die Märkte mehr erwartet.

Auf Wochensicht ging es mit den Ölpreisen allerdings kräftig nach oben. Seit Montag hat der Preis für US-Öl um fast zehn Prozent und der für Brent-Öl um etwa acht Prozent zugelegt. Das ist der stärkste Anstieg der Ölpreise im Verlauf einer Woche seit etwa zwei Jahren. Seit dem Tief an Heiligabend sind die Ölpreise um mehr als 20 Prozent gestiegen./jsl/he

Quelle: dpa-AFX