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Ölpreise deutlich gefallen - Starker Dollar belastet

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild) © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Dienstag im Nachmittagshandel erneut deutlich gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am späten Nachmittag 105,67 US-Dollar. Das waren 56 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI fiel um 1,05 Dollar (Dollarkurs) auf 93,56 Dollar und erreichte so erneut ein Viermonatstief.

Der im Nachmittagshandel gestiegene US-Dollar habe die Ölpreise belastet, sagten Händler. Der in den USA besser als erwartet ausgefallene Einkaufsmangerindex für Dienstleistungssektor hatte den Dollar beflügelt. Ein höherer Dollarkurs macht Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen teurer und belastet so die Nachfrage.

Tendenziell drücken die hohen Rohölreserven in den USA auf die Ölpreise. Die Commerzbank (Commerzbank Aktie) erwartet aber zumindest beim Brent-Preis keinen anhaltenden Preisrückgang. Dem würden die dauerhaften Lieferausfälle in Libyen entgegenstehen. Der Druck auf die Preise sei zuletzt von Verkäufen der Finanzanleger ausgegangen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel am Montag im Durchschnitt 104,22 Dollar. Das waren 1,31 Dollar weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/he

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Quelle: dpa-AFX