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Ölpreise bewegen sich kaum

Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild) © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Dienstag im frühen Handel zunächst kaum von der Stelle bewegt. Händler sprachen von fehlenden Impulsen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 43,39 US-Dollar. Das waren elf Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um sechs Cent auf 40,98 Dollar (Dollarkurs).

Seit sich die Rohölpreise von ihrem drastischen Einsturz in der Corona-Krise erholt haben, bewegen sie sich in einer eher engen Spanne. Marktteilnehmer erklären das mit gegensätzlichen Kräften, die sich unter dem Strich in etwa ausgleichen. Auf der einen Seite steht die Frage, wie sich die Nachfrage nach Erdöl und Ölprodukten wie Benzin angesichts der Corona-Pandemie entwickeln wird. Hier gab es positive, zuletzt aber auch vermehrt negative Nachrichten wie hohe Neuinfektionen in großen Ländern wie den USA.

Auf der Angebotsseite stehen das Ölkartell Opec und mit ihm verbündete Länder wie Russland. Die Produzenten schränken ihre Förderung zwar noch ein, ab August soll aber wieder mehr produziert werden. Einige Fachleute halten diesen Schritt für verfrüht. Zumal sich in den USA eine Stabilisierung der Förderung andeutet, nachdem die dortigen Produzenten stark unter der Corona-Krise gelitten haben./bgf/men

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Quelle: dpa-AFX