Ad hoc-Mitteilungen

O2 schafft Kosten für Telefonate und SMS ab

O2 schafft als erstes Mobilfunkunternehmen die Kosten für SMS und Telefonate ab. Künftig wird nur noch der Datentransfer abgerechnet, der gleichzeitig immer schneller werden soll. Ein riskantes Unterfangen.

Nach den beiden großen Mobilfunkanbietern Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie) und Vodafone treibt nun auch O2 den Ausbau des des Turbo-Netzes LTE (Long Term Evolution) in den Städten voran. Der Deutschland-Chef des spanischen Netzbetreibers Telefónica, René Schuster, kündigte auf dem Mobile World Congress in Barcelona an, dass LTE Ende März in München und Berlin eingeführt werde. Im zweiten Quartal folge dann der Netzausbau für Hamburg, Düsseldorf, Duisburg und Essen. In Köln, Dresden, Frankfurt am Main, Leipzig und Nürnberg soll das bereits in Betrieb genommene LTE-Netz von O2 weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig will das Unternehmen künftig nur noch den Datentransfer berechnen. Damit werden herkömmliche Telefonate und SMS plötzlich kostenlos. Die Überlegung dahinter: Die beiden Kommunikationswege werden sich überholen. Die Menschen würden nur noch per Messenger oder Web-Telefonie miteinander kommunizieren. Und damit das langfristig funktioniert, muss das Unternehmen in schnellere Netze investieren.

Und gerade in diesem Bereich muss O2 aufholen. Als die Bundesnetzagentur 2010 die LTE-Frequenzen für insgesamt 4,4 Milliarden Euro versteigerte, war die Telekom das erste Unternehmen, das sich die Frequenz 1800 MHz sicherte. Auf dieser Frequenz läuft aktuell auch das iPhone 5 von Apple (Apple Aktie). Andere Frequenzen unterstützt das Gerät bisher nicht. Vodafone, O2 und zu Teilen auch E-Plus stürzten sich bei der Versteigerung vor allem auf die niedrige Frequenz von 800 MHz, die besonders weit verbreitet ist. Allerdings waren an diesen begehrten Bereich seitens der Bundesnetzagentur Bedingungen geknüpft.

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