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Notenbanken Großbritanniens und Chinas steuern auf Währungsabkommen zu

Mehrere Bündel US-Dollar.
Mehrere Bündel US-Dollar. © Adam Gault / DigitalVision / Getty Images © Adam Gault / DigitalVision / Getty Images www.gettyimages.de

PEKING/LONDON (dpa-AFX) - Die Notenbanken Großbritanniens und Chinas steuern auf ein gegenseitiges Währungsabkommen zu. Entsprechende Gespräche würden derzeit geführt, teilte die Bank of England am Freitag in London anlässlich eines Treffens der beiden Notenbankchefs in Peking mit. Demnach geht es um ein sogenanntes "Swap-Abkommen" zwischen der britischen Zentralbank und der People's Bank of China (Bank of China Aktie). Es soll dazu dienen, Handel und Direktinvestitionen zwischen den beiden Ländern zu finanzieren. Die Verhandlungen über eine bilaterale Währungskreditlinie mit Laufzeit von drei Jahren sollen bald abgeschlossen werden.

Der britische Notenbankchef Mervyn King sagte, London entwickele sich rapide zu einem Zentrum für Geschäfte in der chinesischen Währung Renminbi. Die Einrichtung des Swap-Abkommens werde auch der Finanzstabilität Großbritanniens dienen. Im Rahmen des Abkommens könnte die Bank of England unmittelbar Liquidität in Yuan zur Verfügung stellen. Er bezeichnete die Gespräche als Meilenstein in der Zusammenarbeit der beiden Notenbanken.

Schatzkanzler George Osborne kommentierte, die Entwicklung unterstreiche die Position Londons als Handelszentrum für die chinesische Währung Renminbi./bgf/hbr

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Quelle: dpa-AFX