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Nikkei knickt zum Wochenstart ein

Die Stimmung an den asiatischen Börsen bleibt zum Wochenstart gedrückt: Denn die Sorge um den Handelskrieg zwischen China und den USA dominiert.

Die Sorge um eine neue Eskalation im Handelsstreit zwischen China und den USA drückte in Japan in Asien auf die Kurse. In China selbst herrschte an der Börse noch die höchste Gelassenheit. Der Shanghai Composite Index lag um 10.16 Uhr Ortszeit 0,7 Prozent unter dem Schlusskurs vom Freitag.

Der koreanische Kospi-Index war bis dahin schon um ein Prozent gefallen, der Hongkonger Hangseng-Index sogar um 1,5 Prozent. Auch der singapurische Strait-Times-Index, der als Stellvertreter für südostasiatische Firmen verlor am frühen Morgen 1,4 Prozent. Denn China ist einer der wichtigsten Absatzmärkte für die Region.

Besonders hart wurde allerdings mal wieder der Markt mit der höchsten Liquidität getroffen: Japan. Der Nikkei-225-Index sackte bis zur Mittagspause um 2,25 Prozent auf 21 191,23 Punkte ab, der breitere kapitalgewichtete Topix der Tokioter Börse um zwei Prozent auf 1 587, 87 Punkte.

Die Werte sackten dabei auf breiter Front ab. Zur Mittagspause lagen die meisten Subindices des Nikkei im Minus. Doch wie schon in der vergangenen Woche trieben die Anleger vor allem die Werte in den Keller, die stark von Chinas Wirtschaft abhängen.

Der Baumaschinenhersteller Komatsu (Komatsu Aktie) verlor bis zur Mittagspause 5,3 Prozent, TDK, ein Hersteller elektronischer Bauteile 4,4 Prozent. Der Industrieroboterhersteller Fanuc (Fanuc Aktie) sank derweil um fast drei Prozent und Tokyo Electron, ein Zulieferer für die Chipgiganten, um 2,4 Prozent.

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Quelle: Handelsblatt