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Mehrwertsteuererhöhung brachte Staat 275 Milliarden Euro

Die Flagge der Europäischen Union.
Die Flagge der Europäischen Union. pixabay.com pixabay.com

BERLIN (dpa-AFX) - Die Mehrwertsteuererhöhung vor zehn Jahren brachte dem Staat Mehreinnahmen von 275 Milliarden Euro ein. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Linken im Bundestag hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. Die Mehrwert- oder Umsatzsteuer war zum 1. Januar 2007 von 16 auf 19 Prozent angehoben worden.

Nach Schätzungen des Ministeriums hätten sich die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer bei einem Regelsatz von 16 Prozent auf 1,639 Milliarden Euro belaufen. Tatsächlich wurden 1,914 Milliarden Euro eingenommen.

Die Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann, die die Anfrage gestellt hatte, kritisierte, die Mehrwertsteuer belaste gerade die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen. "Damit wurden die Steuersenkungen für Spitzenverdiener und Unternehmen ausgeglichen", sagte Zimmermann. Künftig müssten hohe Einkommen und Vermögen wieder stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens herangezogen werden./bw/DP/zb

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Quelle: dpa-AFX