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Mappus schwört seinem Scheiß-Verein die Treue

Die Spitze der Südwest-CDU will ihn wegen wüster Beschimpfungen loswerden. Doch Ex-Ministerpräsident Mappus will seiner Partei noch lange erhalten bleiben  und zwar mit Leib und Seele.

In der EnBW-Affäre haben der baden-württembergische CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl und der Stuttgarter CDU-Fraktionschef Peter Hauk Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus einen Parteiaustritt nahegelegt. Es gebe keine Zwangsmitgliedschaft in der CDU, sagte Strobl der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Es ist der CDU nicht mehr länger zuzumuten, dass sie mit jemandem etwas zu tun hat, der die Partei und ihre Mitglieder verunglimpft, sagte Hauk.

Ähnlich äußerte sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger. Wenn Herr Mappus die CDU tatsächlich als Scheiß-Verein bezeichnet hat, dann stellt sich die Frage, ob er noch Mitglied der Partei sein muss, sagte das Mitglied im Landesvorstand der Südwest-CDU Handelsblatt Online. Die CDU ist es leid, bei der Vergangenheitsbewältigung immer neue Rückschläge einstecken zu müssen.

Mappus hatte an seinen engen Freund und Finanzberater Dirk Notheis beim Rückkauf der EnBW-Aktien geschrieben, er habe gute Lust, aus dem Scheißverein auszutreten - gemeint war die CDU. Der Ex-Regierungschef lehnt einen Parteiaustritt allerdings ab. Ich bin und bleibe mit Leib und Seele CDU-Mitglied, sagte Mappus der Bild-Zeitung.

Bei dem EnBW-Deal hatte er den Rückkauf von EnBW-Aktien für 4,7 Milliarden Euro vom französischen Konzern EdF am Parlament vorbei eingefädelt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen des Vorwurfs der Untreue. Der zentrale Vorwurf ist, dass der Preis für den Aktienrückkauf zu hoch war.

Bilger, der auch Vorsitzender des CDU-Bezirks Nordwürttemberg ist, versicherte, dass auch die CDU die Umstände um die EnBW aufklären wolle. Wenn unser Aufklärungsanspruch aber durch Herrn Mappus oder andere infrage gestellt wird, dann erzeugt das ein verheerendes Bild und lenkt von allen anderen politischen Projekten der CDU in Baden-Württemberg ab.

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Quelle: Handelsblatt