Ad hoc-Mitteilungen

Mappus nennt CDU Scheiß-Verein

Die Südwest-CDU kommt nicht zur Ruhe. Ex-Ministerpräsident Mappus soll seine Partei im Zusammenhang mit der Aufarbeitung des umstrittenen EnBW-Deals übelst beschimpft haben. Das sorgt für Empörung.

Die Südwest-CDU will die Affäre um Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus so schnell wie möglich hinter sich lassen. Doch ausgerechnet Mappus und seine Getreuen stehen der Erneuerung im Weg.

Für große Unruhe in der Partei sorgen E-Mails und SMS-Kurznachrichten, in denen sich Mappus bei seinem Freund Dirk Notheis über die harten Befragungen durch seine Parteifreunde im EnBW-Untersuchungsausschuss beklagt haben soll. Er habe gute Lust, aus dem Scheiß-Verein auszutreten, schrieb Mappus offenbar an Notheis, wie verschiedene Zeitungen berichten.

Der ehemalige Landesvorsitzende der Jungen Union Notheis hatte 2010 als enger Weggefährte von Mappus und damaliger Deutschland-Chef der Investmentbank Morgan Stanley den Rückkauf der EnBW-Anteile vom französischen Staatskonzern EdF abgewickelt. Er hatte Mappus schriftliche Anweisungen gegeben, wie er sich in den Verhandlungen verhalten solle. Mappus hatte den Stuttgarter Landtag bei dem Milliarden-Geschäft übergangen.

Der baden-württembergische CDU-Landesvorsitzende Thomas Strobl reagierte erbost auf die Kritik seines Amtsvorgängers und legt e ihm nahe, die CDU zu verlassen. Wenn das so geschrieben wurde, wenn Herr Mappus das weiterhin so meint, dann sage ich ihm, dass es eine Zwangsmitgliedschaft in der CDU nicht gibt, sagte Strobl der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Strobl fügte allerdings hinzu, dass es über ein Parteiausschlussverfahren noch keine ernsthafte Diskussion gebe. Zumal Mappus sich persönlich in einer schwierigen Situation befinde. Er ermahnte den Ex-Ministerpräsidenten jedoch, zumindest sein Verhalten zu ändern: Wir ertragen das alles, allerdings ist mein Bedarf an solchen Diskussionen gedeckt, ich verspüre keine Sehnsucht nach Fortsetzung, sagte Strobl.

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Quelle: Handelsblatt