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Machnig: Hohe Stromnetz-Entgelte schaden Wirtschaftsstandort

Strommasten auf einer Weide (Symbolbild).
Strommasten auf einer Weide (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

ERFURT (dpa-AFX) - Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) hat vor wirtschaftlichen Nachteilen durch zu hohe Netzentgelte für Stromleitungen gewarnt. "Daraus resultieren höhere Strompreise, durch die Unternehmen und Verbraucher in Ostdeutschland überdurchschnittlich belastet werden", sagte Machnig am Mittwoch im Landtag in Erfurt. So seien die Durchleitungsgebühren in Ostdeutschland teilweise rund 50 Prozent teurer als im Westen.

Die Netzgebühren müssten daher bundesweit umgelegt werden, forderte er und fügte hinzu: "Es fließt Geld aus Thüringen ab." Dies könne aber nur auf Bundesebene geregelt werden. "Energiepolitik ist nicht Landespolitik", sagte der Minister.

Die FDP hatte das Thema Strompreise als Standortnachteil in den Landtag eingebracht. Der Abgeordnete Thomas Kemmerich hatte zuvor gefordert, die "Kostentreiber" beim Strom zu beseitigen und den Ausbau der erneuerbaren Energien einzuschränken. "Je mehr Sonne und Wind, je höher die Kosten für die Energieverbraucher", betonte Kemmerich./fse/DP/she

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Quelle: dpa-AFX