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Ölpreise geben nach - Enttäuschende Konjunkturdaten aus China belasten

Offshore-Plattform (Symbolbild).
Offshore-Plattform (Symbolbild). © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images © curraheeshutter / iStock / Getty Images Plus / Getty Images

SINGAPUR (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Montag gefallen. Enttäuschende Konjunkturdaten aus China hätten die Nachfrage nach Rohöl am Morgen belastet, hieß es von Marktbeobachtern. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete im frühen Handel 74,69 US-Dollar. Das waren 72 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 62 Cent auf 73,33 Dollar (Dollarkurs).

In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hat sich die Stimmung von Einkaufsmanagern in der Industrie unerwartet stark eingetrübt. Ein vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" veröffentlichter Indexwert fiel um 1,0 Punkte auf 50,3 Zähler und damit auf den tiefsten Stand seit dem Frühjahr 2020. China zählt zu den wichtigsten Ölimporteuren der Welt. Eine trübere Stimmung in der Wirtschaft könnte ein Hinweis auf weniger Wachstum und damit auf eine schwächere Nachfrage in China sein.

Darüber hinaus spielte auch die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus weiter eine Rolle im Handel am Ölmarkt. In Teilen von Asien steigen die Infektionszahlen und damit am Ölmarkt die Sorge vor Einschränkungen der Mobilität./jkr/men

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Quelle: dpa-AFX