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Londons Bürgermeister übt scharfe Kritik an Bonus-Bremse

Die Tower Bridge in London.
Die Tower Bridge in London. pixabay.com pixabay.com

LONDON (dpa-AFX) - Londons konservativer Bürgermeister Boris Johnson hat die in Brüssel beschlossene Bonus-Bremse für Banker scharf kritisiert. "Alles, was man mit dieser Maßnahme hoffen kann zu erreichen, ist, auf Kosten einer taumelnden EU (die Finanzzentren) in Zürich, Singapur und New York zu stärken", sagte Johnson am Donnerstag in London. "Die Menschen werden sich fragen, warum wir in der EU bleiben, wenn die auf solch klar erkennbare Eigentor-Politik besteht", betonte er.

Das Verhandlungsergebnis, die Bonuszahlungen für Banker auf die Höhe von maximal zwei Jahres-Grundgehältern zu begrenzen, wird in Großbritannien als diplomatische Niederlage empfunden. Die Briten befürchten, dass die Londoner City als größter Finanzplatz Europas weiter ausblutet. In der City sind in den vergangenen fünf Jahren bereits rund 100.000 Jobs in der Finanzbranche verloren gegangen./dm/DP/jkr

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Quelle: dpa-AFX