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Linde-Chef erwartet langsame Erholung ab dem dritten Quartal

Anlagen der Petrochemie (Symbolbild).
Anlagen der Petrochemie (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Industriegasekonzern Linde rechnet ab dem dritten Quartal nur mit einer langsamen Erholung des Geschäfts von der Corona-Krise. Kunden wie die Autoindustrie seien auf funktionierende Lieferketten angewiesen und könnten die Produktion nicht von einem auf den anderen Tag wieder hochfahren, sagte Konzernchef Steve Angel in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit dem "Handelsblatt". Das zweite Quartal werde das schwierigste für Linde. Auch danach werde es nicht steil bergauf gehen.

Ob Linde über die in Deutschland mit der IG Metall vereinbarten 834 Stellen hinaus weitere Jobs streicht, hängt laut Angel von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ab. In einigen Regionen könne es sein, dass Linde die Beschäftigung der Nachfrage anpassen müsse. In China erhole sich das Geschäft als erstes, sagte er. Das Land komme "ganz gut" aus der Krise.

Unterdessen geht der Konzernchef davon aus, dass der Gesundheitsbereich im Anschluss an die Corona-Pandemie für sein Unternehmen an Bedeutung gewinnen wird. Auch von der Digitalisierung will Linde als Zulieferer für die Halbleiter-Industrie profitieren.

Der Linde-Konzern in seiner heutigen Form war aus der Fusion des deutschen Unternehmens Linde mit dem amerikanischen Konkurrenten Praxair entstanden. Der Sitz des Konzerns ist Dublin, während die operative Hauptzentrale im britischen Guildford beheimatet ist./ssc/stw/jha/

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Quelle: dpa-AFX