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Leichter Rücksetzer für BMW

Eine leichte Delle bei Umsatz und Vorsteuergewinn hat der Autohersteller BMW (BMW Aktie) im zurückliegenden Quartal verzeichnet. Im Kerngeschäft fällt das Ergebnis um sechs Prozent. Nach Steuern bleibt aber ein Milliardenüberschuss.

Der Gewinn des Oberklasse-Autobauers BMW ist im dritten Quartal leicht unter Druck geraten. Das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen lag bei 1,93 Milliarden Euro, wie der Konzern am Dienstag in München mitteilte. Das ist ein Rückgang um 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hohe Ausgaben für neue Technologien, etwa das Elektroauto i3, gestiegene Personalkosten sowie die Rabattschlacht in Europa schlugen zu Buche.

In der Kernsparte Automobile sank das Betriebsergebnis um sechs Prozent. Dennoch legte der Konzernüberschuss nach Steuern leicht um drei Prozent auf 1,33 Milliarden Euro zu.

Der Konzernumsatz schrumpfte hingegen von Juli bis September leicht um 0,4 Prozent auf 18,75 Milliarden Euro. Dabei hatte der Konzern die Zahl der Auslieferungen im selben Zeitraum um fast 50.000 auf 482.000 Fahrzeuge gesteigert. In den ersten neun Monaten des Jahres liegt der BMW-Umsatz bei 55,8 Milliarden Euro und damit ebenfalls knapp unter dem Vorjahreswert.

Für 2013 bekräftigte BMW die Prognose, wonach das Konzernergebnis vor Steuern in der Größenordnung des Vorjahres liegen soll. Der Absatz der drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce soll im einstelligen Prozentbereich wachsen. „Wir sind nach dem guten dritten Quartal auf einem guten Weg, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen“, sagte Konzernchef Norbert Reithofer.

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Quelle: Handelsblatt