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Lage in Paris entspannt sich

Am Pariser Museum Louvre hat ein mutmaßlicher Terrorist einen Soldaten angegriffen. Die Sicherheitskräfte haben den Verdächtigen gestoppt und schwer verletzt. Er soll mit Macheten bewaffnet gewesen sein.

Nach Schüssen am Pariser Louvre hat sich die Lage am Tatort entspannt. Straßenabsperrungen wurden am Freitagmittag aufgehoben, Mitarbeiter durften in das unterirdische Einkaufszentrum unter dem Museum zurückkehren. Touristen strömten gleichzeitig in Scharen aus dem Museumskomplex.

Kurz zuvor hatte ein Mann versucht, Soldaten mit einer Machete anzugreifen. Dabei rief er nach Angaben des Pariser Polizeichefs Michel Cadot „Allahu Akbar“ (Gott ist groß). Einer der Soldaten habe den Mann mit fünf Schüssen schwer verletzt, ein Schuss habe ihn am Bauch getroffen. Ein Soldat habe eine leichte Kopfverletzung erlitten. Die Behörden beschrieben die Tat als mutmaßlichen Terrorangriff.

Ein Sprecher der Polizeigewerkschaft, Yves Lefebvre, sagte, der Mann sei aggressiv geworden, nachdem die Soldaten ihm gesagt hätten, er dürfe das Einkaufszentrum unter dem Louvre-Museum mit seinen zwei Rucksäcken nicht betreten. Daraufhin habe der Mann versucht, einen der Soldaten zu erstechen. Bei dem Täter seien später zwei Macheten gefunden worden.

Cadot sagte, in den Rucksäcken sei kein Sprengstoff entdeckt worden. Die Polizei schloss vorübergehend die Zugänge zum weitläufigen Louvre-Komplex, die Umgebung wurde für den Autoverkehr gesperrt. Die Lage war ruhig, verunsicherte Touristen wurden von Polizisten weggeschickt.

Seit den islamistischen Terroranschlägen von 2015 und 2016 patrouillieren Soldaten an öffentlichen Plätzen in Frankreich, um die Sicherheitsmaßnahmen der Polizei zu unterstützen. Der Vorfall am Freitag erzeugte Panik. Der 53 Jahre alte Augenzeuge Olivier Majewski schilderte, wie er 30 bis 40 Menschen aus dem Gebäudekomplex rennen sah. Jemand habe gerufen: „Es hat einen Terrorangriff gegeben“. Das französische Innenministerium erklärte, dass Antiterrorstaatsanwälte die Ermittlungen übernommen hätten. Details zur Identität des Angreifers gab es zunächst nicht.

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Quelle: Handelsblatt