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Krisenbank Carige steht vor Finanzspritze

Nach dem Milliardenverlust steuert die italienische Krisenbank Carige auf eine Kapitalerhöhung zu. Um eine Finanzspritze kommt die Bank wohl nicht herum. Das Institut ist der nächste Problemfall nach Monte dei Paschi.

Die italienische Krisenbank Carige steuert nach dem jüngsten Milliardenverlust auf eine Kapitalerhöhung zu. Die Bank komme nicht um eine Finanzspritze herum, sagte Analyst Vincenzo Longo vom Broker IG am Dienstag. Das Volumen werde vermutlich mindestens 400 Millionen Euro betragen. Nach dem Verlust von 1,3 Milliarden Euro in den ersten neun Monaten, der vor allem auf Abschreibungen auf den Firmenwert zurückgeht, hat sich die ohnehin schon dünne Kapitaldecke von Carige weiter verschlechtert.

Das Institut aus Genua ist an der Börse nur noch 1,2 Milliarden Euro wert und gilt als nächster Problemfall, nachdem die Traditionsbank Monte dei Paschi bereits staatlich aufgefangen werden musste. An der Börse stürzten Carige-Aktien am Dienstag zeitweise um acht Prozent ab. Eigentlich will die zehntgrößte Bank Italiens durch den Verkauf von Töchtern 800 Millionen Euro einnehmen, um das Kapitalpolster zu stärken. Bislang hat dies aber erst 100 Millionen Euro gebracht.

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Quelle: Handelsblatt