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Kraft fordert Energiewende mit Erhalt von Industriejobs

Strommasten auf einer Weide (Symbolbild).
Strommasten auf einer Weide (Symbolbild). pixabay.com pixabay.com

ESSEN (dpa-AFX) - NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) dringt bei der Energiewende auf den Erhalt der Industriestruktur des Landes. NRW müsse seinen Teil zum Klimaschutz beitragen, ohne seine Rolle als führendes Industrieland zu verlieren, sagte Kraft am Dienstag bei der Eröffnung eines Fachkongresses in Essen. Es nütze nichts, wenn Industrieproduktion in Länder mit möglicherweise geringeren Umweltstandards abwandere.

Die Ministerpräsidentin lobte in diesem Zusammenarbeit Musterprojekte der KlimaExpo NRW wie zum Beispiel den Umbau und die CO2-sparende Sanierung von ganzen Stadtteilen in Bottrop oder die Produktion von Elektroautos für die Paketzustellung an der Aachener Universität.

Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) sagte, beim Klimaschutz habe NRW zwar einiges erreicht, das Land dürfe aber nicht bei der Stromwende stehenbleiben. NRW müsse auch CO2-arme Heizungen, Autos und eine schadstofffreie Industrieproduktion vorantreiben.

Mehr als ein Zehntel des Stromes wird inzwischen landesweit erneuerbar erzeugt - damit liegt Nordrhein-Westfalen allerdings deutlich unter dem Bundesschnitt von fast einem Drittel./rs/DP/fbr

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Quelle: dpa-AFX