Ad hoc-Mitteilungen

KORREKTUR: Brüssel weitet Untersuchungen zu chinesischen Solarprodukten aus

Das Atomium im belgischen Brüssel.
Das Atomium im belgischen Brüssel. pixabay.com pixabay.com

(Korrigiert werden die Namen der Initiativen bzw. Verbände.)

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Im Handelsstreit um Dumping-Angebote der chinesischen Solarbranche weitet die EU-Kommission ihre Ermittlungen aus. Es gebe nun auch eine Untersuchung zu angeblich unzulässigen Subventionen für Solar-Glas, ein Bestandteil von Solar-Paneelen. Das teilte die Behörde am Donnerstag in Brüssel mit. Das Verfahren beruhe auf einer Beschwerde der europäischen Herstellerinitiative EU ProSun Glass. Falls die Kommission die Vorwürfe beweisen kann, können zu einem späteren Zeitpunkt Strafzölle verhängt werden.

Bereits im vergangenen Jahr hatte Brüssel ein Antidumping-Verfahren zu Einfuhren chinesischer Solarhersteller eröffnet - damals nach einer Beschwerde des Herstellerverbandes Pro Sun. Dabei geht es um die Preise für Solarpaneele und deren Schlüsselkomponenten wie Solarzellen und Solarwafer. Der Verdacht lautet, chinesische Firmen verkaufen diese Produkte unter Marktwert im Ausland, um der Konkurrenz zu schaden./cb/DP/kja/fbr

Der ARIVA.DE Newsletter
Bleiben Sie informiert mit dem wöchentlichen Marktüberblick.
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.
Quelle: dpa-AFX