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Konjunktursorgen und Handelsstreit drücken Tokio-Börse ins Minus

Die Stimmung an den asiatischen Börsen bleibt zum Wochenstart gedrückt: Denn die Sorge um den Handelskrieg zwischen China und den USA dominiert.

Aktien-Anleger hatten eine Reihe von enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA, China und Japan zu verkraften, die schwächer als erwartet ausfielen. Auch im Streit um die in Kanada festgenommene Spitzenmanagerin des chinesischen Technologiekonzerns Huawei zeichnete sich keine Entspannung ab.

Die Sorge um eine neue Eskalation im Handelsstreit zwischen China und den USA drückte in Japan in Asien auf die Kurse. In China selbst herrschte an der Börse noch die höchste Gelassenheit. Der Shanghai Composite Index lag um 10.16 Uhr Ortszeit 0,7 Prozent unter dem Schlusskurs vom Freitag.

Der koreanische Kospi-Index war bis dahin schon um ein Prozent gefallen, der Hongkonger Hangseng-Index sogar um 1,5 Prozent. Auch der singapurische Strait-Times-Index, der als Stellvertreter für südostasiatische Firmen verlor am frühen Morgen 1,4 Prozent. Denn China ist einer der wichtigsten Absatzmärkte für die Region.

Besonders hart wurde allerdings mal wieder der Markt mit der höchsten Liquidität getroffen: Japan. In Tokio rutschte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index am frühen Nachmittag 2,25 Prozent ins Minus auf 21.190 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index verlor zwei Prozent auf 1588 Zähler.

Die Werte sackten dabei auf breiter Front ab. Zur Mittagspause lagen die meisten Subindices des Nikkei im Minus. Doch wie schon in der vergangenen Woche trieben die Anleger vor allem die Werte in den Keller, die stark von Chinas Wirtschaft abhängen.

Der Baumaschinenhersteller Komatsu (Komatsu Aktie) verlor bis zur Mittagspause 5,3 Prozent, TDK, ein Hersteller elektronischer Bauteile 4,4 Prozent. Der Industrieroboterhersteller Fanuc (Fanuc Aktie) sank derweil um fast drei Prozent und Tokyo Electron, ein Zulieferer für die Chipgiganten, um 2,4 Prozent.

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Quelle: Handelsblatt