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JSR-Wochenrückblick KW 11-2019

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Die Börsen trotzen den Störfeuern in einer beeindruckenden Art und Weise! Denn auch in der vergangenen Woche konnte der DAX mit deutlichen Gewinnen ins Wochenende gehen, wobei sogar im Wochenverlauf ein neues Jahreshoch markiert wurde. Das ist schon bemerkenswert, dass weder die Probleme zwischen den USA und China, noch das Brexit-Chaos die Börsen ins Stocken oder gar zu Fall bringen. Seit Jahresbeginn stehen somit Pluszeichen in den Indizes von mehr als 10 %, zu Buche. Mit einem Punktestand von 11.457 Punkten konnte das deutsche Aktienbarometer (DAX) seit Jahresanfang rund 10,7 % zulegen, wobei der EuroSTOXX 50 im gleichen Zeitraum mit einem Plus von rund 13,5 % noch besser performte. Der MDax schaffte in besagtem Zeitraum sogar ein Plus von rund 16,7 %.

Als Grund für die starken Börsen werden ausschließlich die Signale aus Peking und Washington angeführt, die auf ein baldiges Ende im US-chinesischen Zollstreit hoffen lassen. Demzufolge ist natürlich auch an den amerikanischen Börsen die Stimmung gut. Mehr als 10 % haben die US-Börsen (Dow Jones +13,3 %, S&P 500 + 13,5 %) zwischen Januar und März zugelegt, obwohl auch jenseits des Atlantiks die Belastungsfaktoren bislang keinesfalls aus dem Weg geräumt sind.

Die Konjunkturdaten hingegen bieten weltweit wenig Grund zur Euphorie. Gerade im Automobilsektor scheint sich einiges zu tun. Denn: VW sagte den Börsengang seiner LKW-Sparte erst einmal ab und die Tochter Audi plant langfristig 15 % der Stellen abzubauen. Ford will in Köln ebenfalls mehrere tausend Stellen streichen und auch die Peugeot-Tochter Opel schaut wenig optimistisch in die Zukunft. BMW will den Rotstift ansetzen und weiter drastisch sparen. Dabei ist man jetzt sogar bereit, im Elektrobereich mit Daimler zu kooperieren.

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