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Aktie des Tages: Mastercard

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Mastercard ist ein börsennotiertes Technologieunternehmen aus dem Finanzbereich mit dem Firmensitz in New York, Vereinigte Staaten.
Sie verbinden weltweit Konsumenten, Banken und Händler miteinander. Insgesamt haben sie mehr als 2,5 Milliarden Kreditkarten ausgeben und ermöglichen somit eine Alternative zu Zahlungen mit Bargeld und profitieren unmittelbar vom Trend des Online-Shoppings. Seit dem Börsengang im Jahr 2006 hat sich die Aktie mehr als verfünfzigfacht.

Geschichte

1950: erstmalig wurde in New York von rund 25 Restaurants die „Diners Club“- Karte ausgegeben, um ihr Geschäft anzukurbeln. Es wurde jeweils den besten Kunden eine Karte gegeben, mit welcher sie sofort konsumieren können und dafür erst später bezahlen.

1966: Mastercard, ursprünglich als Interbank bekannt, bevor es zu Master Charge wurde, wurde 1966 gegründet. Das Unternehmen entstand aus einem Zusammenschluss mehrerer regionaler Bankkartenverbände, die auf den Erfolg der BankAmericard der Bank of America reagierten, die später weltweit als Visa bekannt wurde.

Mission

Mastercard hat sich das Ziel gesetzt, den Zahlungsverkehr immer und überall zu ermöglichen. Sie wollen ein zuverlässiges, einfach zugängliches und sicheres Netzwerk für Zahlungsverkehr bereitstellen. Innovation und Digitalisierung wird bei ihnen großgeschrieben.

Management

Michael Miebach ist seit Jänner 2021 Geschäftsführer von Mastercard. Er hat einen MBA von der Universität Passau erhalten. Vor seinem Einstieg bei Mastercard im Jahr 2010 war er bei der Barclays Bank PLC als Managing Director angestellt. In seiner Karrierelaufbahn bei Mastercard war er zuerst als Präsident für den Nahen Osten & Afrika tätig. Im Jahr 2016 wurde er Chief Product Office, bis er dann im Jahr 2021 zu CEO einberufen wurde. Ajay Bange, der Ex-CEO, welcher eine exzellente Performance in der Zeit als Geschäftsführer an den Tag gelegt hat, ist immer noch als Executive Chairman tätig.

Branche

Die Bezahl-Industrie ist eine grundsätzlich wachsende Branche, mit einer engen Koppelung zur weltweiten Wirtschaftsentwicklung. Je mehr Wohlstand es auf der Welt gibt, umso mehr Geld haben die Unternehmen und Bürger zur Verfügung, um dieses wiederum auszugeben.

Geschäftsmodell

Mastercard verdient Geld mit der Übermittlung von Informationen zwischen Kunden und Händlern.

  1. Zuerst kauft ein Kunde einen Artikel und bezahlt diesen mit der Mastercard-Karte.
  2. Das Bezahlterminal des Händlers übermittelt die Kaufdaten über das Mastercard-Kreditkartennetzwerk weiter an die Bank des Kunden
  3. Die Kundenbank entscheidet, ob die Zahlung akzeptiert wird
  4. Die Informationen werden zurück über das Kreditkartennetzwerk und die Händlerbank an das Händlerterminal geschickt.
  5. Insofern die Zahlung bestätigt wurde, erhält der Kunde seine Artikel und der Händler die Garantie der Zahlung
  6. Die Kundenbank sammelt alle Zahlungen und leitet diese gebündelt an den Händler
Wichtig ist dabei, dass Mastercard mit der Kreditkarte an sich wenig zu tun haben. Der Name steht zwar auf der Karte, dennoch hat die Kundenbank die ganzen Chancen und Risiken durch den Kredit. Die Gebühren, welche Mastercard erhält, beziffern sich auf etwa 0,2 % der Zahlung und das bei sehr geringen Selbstkosten.

Mastercard AlleAktien Qualitätsscore

Mastercard erreicht 10 von 10 Punkte im AlleAktien Qualitätsscore. Besonders hervorzuheben ist die extrem hohe Eigenkapitalrendite, die geringe Verschuldung und das hohe Wachstum. Die operative Marge beläuft sich auf 53 %. Abzugspunkte gibt es keine.


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Über den Autor

AlleAktien.de recherchiert und publiziert Deutschlands beste Aktienanalysen für langfristig-denkende Privatanleger und moderne Vermögensverwalter. Michael C. Jakob, Gründer und Geschäftsführer von AlleAktien. Vor AlleAktien war er bei der Schweizer Bank UBS in Zürich und der globalen Managementberatung McKinsey&Company. Er studierte Informatik und Management in Deutschland, Schweiz, China und den Vereinigten Staaten von Amerika. Uns zeichnet aus, dass wir uns zwei bis sechs Wochen in Vollzeit mit einer einzigen Aktie befassen. Wir recherchieren intensiv zum Geschäftsmodell, Management, Markt, Investor Relations und führen Interviews mit Mitarbeitern, bevor wir eine Investment-Entscheidung treffen. Nur wer tiefgreifend versteht, was seine Unternehmen machen, kann langfristig erfolgreicher Investor werden - und bleibt beim Kursrutsch wie im März 2020 entspannt.