Ad hoc-Mitteilungen

Achtung! Finanzmarktaufsicht FMA widerspricht Platincoin und BaFin warnt

Leider ist nicht nur der Blockchain-Boom ungebrochen, sondern auch der Lug, Trug und Betrug im Fahrwasser von Blockchain, Bitcoin & Co. Es gibt mittlerweile eine Flut an dubiosen Anbietern und Systemen, die rein darauf ausgelegt sind, Investoren von Beginn an zu übervorteilen bzw. zu betrügen. Ich erhalte wöchentlich Anfragen mit der Bitte zu meiner fachlichen Einschätzung von Krypto-Anbietern, Trading-Systemen oder angeblich neuen Kryptowährungen und ICOs.
Darunter befindet sich auch eine Kryptowährung namens Platincoin, mit dem Währungskürzel PLC. Die Initiatoren dieses Systems befinden sich schon seit längerer Zeit auf meiner Überwachungs- bzw. Warnliste. Das Domizil der Platincoin-Initiatoren ist mittlerweile von der Schweiz über Dubai nach Hongkong „gewandert“. Zuletzt habe ich Börse Stuttgart TV ein weiteres Interview gegeben, bei dem ich auch zu meiner aktuellen Einschätzung zum Platincoin befragt wurde. Über den nachfolgenden Link können Sie sich mein Interview als Mitschnitt auf Youtube anschauen.
VIDEO: Vorsicht bei Platincoin

Der Platincoin basiert auf einem pyramidalen Vertriebssystem!

Als Folge meines Interviews bekam ich zahlreiche Zuschriften von Platincoin-Vermittlern, warum ich nicht auf die angeblich positive Prüfung des Platincoin durch die Finanzmarktaufsicht Österreich (FMA) hinweise. Platincoin und seine dubiosen Vertriebler – die gegen hohe Provisionszahlungen den Platincoin über Multi-Level-Marketing (MLM) auf Basis eines pyramidalen Strukturvertriebes verkaufen – behaupten dabei, von der Finanzmarktaufsicht Österreich FMA geprüft zu sein! Hierzu wird folgender Text nach wie vor verbreitet, den ich nachfolgend im Originalwortlaut zitiere bzw. publiziere“:

Zitat Anfang: „Positive Prüfung unseres Geschäftsmodells seitens der Finanzmarkt Aufsicht (FMA) Österreich

Sehr geehrte Vertriebspartner,

wir freuen uns, mitteilen zu können, dass unser Geschäftsmodell von der Finanzmarkaufsicht in Österreich (FMA) mit positivem Ergebnis geprüft wurde. Die FMA kam zu dem Ergebnis, dass unser Unternehmen für seine Tätigkeit keine behördliche Erlaubnis braucht und legal arbeitet. Dies wurde uns von der FMA am 30.04.2019 schriftlich bestätigt. Das heißt für uns, dass wir in Österreich vollkommen legal arbeiten können. Da kaum ein anderes Unternehmen aus unserer Branche ein solches Prüfungsverfahren mit behördlicher Bestätigung durchlaufen hat, sind wir auf dieses Alleinstellungsmerkmal sehr stolz.

Das Management von PLATINCOIN hat vor mehr als fünf Monaten seine Aktivitäten in Österreich ausgesetzt, um die Zulässigkeit der Aktivitäten des Unternehmens von der FMA überprüfen zu lassen. Wir freuen uns bekannt zu geben, dass wir in diesem Zusammenhang unsere Aktivitäten in Österreich wiederaufnehmen. Bei unseren Aktivitäten hält sich unser Unternehmen weiterhin stets an internationale und nationale Gesetze und Regularien.“ Zitat Ende.

Die Stellungnahme der Finanzmarktaufsicht (FMA) zu den Platincoin-Behauptungen im Original-Wortlaut:

Der obige Text stand bis vor einigen Wochen auch auf der offiziellen Internetseite von Platincoin. Ich habe damals umgehend die Finanzmarktaufsicht Österreich um eine Stellungnahme gebeten. Seitens des Mediensprechers der FMA wurde mir offiziell nachfolgende Information schriftlich übermittelt:

„Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA hat das Geschäftsmodell des Kryptoanbieters Platincoin nicht geprüft. Wir (Hinweis: Die FMA Österreich) haben diesen Anbieter und dessen Rechtsvertreter bereits behördlich aufgefordert, diese Behauptung zu unterlassen, und er ist dieser Aufforderung in den uns bekannten Veröffentlichungen nachgekommen.“

Fazit SCAM Alarm: Die Behauptungen von Platincoin und seinen dubiosen Vermittlern sind Lug und Trug!

Dieser Vorgang und diese Entwicklung bestätigt mich somit in meiner negativen und warnenden Einschätzung gegenüber dem Anbieter Platincoin!

Die BaFin hat bereits am 29.11.2018 vor Platincoin gewarnt

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) weist auf ihrer Internetseite regelmäßig darauf hin, wenn Finanzdienstleistungen ohne Erlaubnis betrieben werden. Ebenso warnt die BaFin in Fällen von Marktmanipulation und bei unerlaubten Geschäften von unseriösen Unternehmen oder Personen.

In diesem Zusammenhang stelle ich fest, dass die BaFin in letzter Zeit stark zunehmend vor zahlreichen dubiosen Anbietern warnt, die mit angeblichen Krypto-Dienstleistungen werben. Nachfolgend die Veröffentlichung der BaFin in der Rubrik „Unerlaubte Geschäfte“ vom 29.11.2018, ebenfalls im Originalwortlaut:

Platincoin kein nach § 32 KWG zugelassenes Institut„Die BaFin weist darauf hin, dass sie der Platin Genesis DMCC keine Erlaubnis gemäß § 32 Kreditwesengesetz (KWG) zum Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen erteilt hat. Das Unternehmen untersteht nicht der Aufsicht der BaFin. Hinweisen zufolge wird in den sozialen Medien ein neuer „Platincoin Kryptofond“ beworben. Dieser sei von der BaFin „genehmigt und frei gegeben“. Dies trifft nicht zu.“

Schützen Sie sich vor unseriösen Anbietern im Fahrwasser von Bitcoin & Co.! Neben meinen fundierten Empfehlungen befasse ich mich auch fortlaufend sehr intensiv mit schwarzen Schafen und unseriösen Krypto-, Mining- oder Trading-Anbietern. Diese missbrauchen den Krypto-Boom, um ihre – meist in betrügerischer Absicht konzipierten – Shitcoins oder angeblichen Krypto-Investment- (SCAM) bzw. Schneeball-Systeme (PONZI) gezielt und bewusst an unbedarfte Anleger zu verkaufen. Ich warne Sie regelmäßig vor dubiosen Anbietern und aktuellen Betrugsmaschen. Weiterführende Infos…Markus MillerGeschäftsführer GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U.Gründer und Chefanalyst KRYPTO-X.BIZ

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Über den Autor

Markus Miller (1973) hat langjährige Erfahrungen bei international tätigen Banken und Beratungsfirmen in Österreich, Liechtenstein sowie der Schweiz gesammelt. Der renommierte Analytiker ist Gründer und Geschäftsführer des spanischen Medien- und Consultingunternehmens GEOPOLITICAL.BIZ S.L.U. mit Sitz auf der Baleareninsel Mallorca. In dieser Funktion koordiniert er ein internationales Informations- und Kommunikations-Netzwerk von Wirtschafts- und Finanzexperten, Rechtsanwälten und Steuerberatern. Sein Unternehmen betreibt die Internetplattform www.geopolitical.biz.

Das neue Buch von Markus Miller trägt den Titel „Die Welt vor dem Geldinfarkt“. Markus Miller ist Chefanalyst und Chefredakteur des renommierten Wirtschaftsmagazins „Kapitalschutz vertraulich“. Über sein Portal www.geopolitical.biz haben Sie die Möglichkeit ein kostenloses 30-Tage-Testabo von Kapitalschutz vertraulich unverbindlich anzufordern!