Ad hoc-Mitteilungen

Wie stark wackelt der DAX-Chart?

Der DAX leidet unter Populismus. Im Handelskonflikt fangen die Investoren jedenfalls an zu trennen zwischen dem immer wiederkehrenden Bemühen des US-Präsidenten, Aufmerksamkeit zu erlangen und dem, was real passiert. Egal, was Trump macht und tut, ob es sinnig ist, oder nicht, egal, wie belanglos es ist: Die Medien widmen ihm Zeit, Zeit und noch mehr Zeit. Und darum geht es dem Reality-TV-Star im Weißen Haus: Er will Aufmerksamkeit um jeden Preis.

 

Das ist die eine Seite der Medaille. Wir müssen uns daran gewöhnen, dass der US-Präsident der Aufmerksamkeitsökonomie verschrieben ist und diese Situation auch so bleiben wird, wie sie ist, solange er Präsident ist.

 

Viel wichtiger für die Börsen wird jetzt aber sein, dass der Gesprächsfaden zwischen den USA und China nicht abreißen wird. Ohne Kommunikation wächst das Misstrauen und damit die Angst vor einem Handelskrieg. Schnell wären wir zurück in einer Abwärtsspirale, die das weltweite Wachstum belastet, die Planungssicherheit für Firmen verschlechtert und Investoren dazu motivieren könnte, Risiken aus ihren Portfolios zu entfernen.

 

Und genauso ist die Lage im DAX! Wir haben eine abwartende Haltung an zentralen Sollbruchstellen. Noch hält die Aufwärtstrendlinie seit Anfang des Jahres 2016. Noch könnte der Diamant entschärft werden, wenn wir die Septembertiefs nicht unterschreiten, die Unterstützung bei 12000 Punkten halten und den Aufwärtstrend seit 2016 nicht unterschreiten. Noch wäre es möglich. Der Diamant ist eine seltene Formation, die entweder an der Hälfte oder am Ende einer Aufwärtsbewegung auftritt. Sehen Sie selbst:

 

 

Ein Diamant besteht auf seiner linken Seite aus aufsteigenden Hochs. Die rechte Seite zeigt absteigende Hochs. Also den Beginn eines Abwärtstrends, der schematisch hier dargestellt wird:

Solange also die Erholungen im DAX wie jene seit Dienstag vergangener Woche schwächer ausfallen, als die Bewegungen, könnte sich der Abwärtstrend seinen Weg durch die zentralen Unterstützungen bahnen – jeden Tag ein Stück weiter.

 

Achten Sie jetzt engmaschig auf die Entwicklungen im Handelsstreit zwischen den USA und China und das Verhalten des DAX im Bereich der zentralen Unterstützungen bei 12000 Punkten! Ich lade Sie herzlich ein das mit mir zusammen zu tun. Ich bin jeden Tag zwischen 9 und 10 Uhr auf CMC TV live auf Sendung und verfolge das Geschehen im DAX zusammen mit unserer Trader-Community. CMC TV finden Sie hier.

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 78% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

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Über den Autor

Bevor Jochen Stanzl 2015 zu CMC Markets kam, startete er seine Karriere in der Finanzdienstleistungsbranche als Mitbegründer der BörseGo AG. Heute präsentiert er täglich "CMC Espresso", ein Video mit Marktprognosen, das auf dem deutschsprachigen YouTube Kanal von CMC Markets zu sehen ist.