Ad hoc-Mitteilungen

Fed zieht einen Boden im Markt ein - und jetzt?

Es ist etwas ganz entscheidendes passiert an den Märkten, und zwar scheint die amerikanische Notenbank nicht länger gewillt zu sein, die Zinsen weiter anzuheben und der erste Notenbanker der Fed spricht schon von Leitzinssenkungen. Auch wenn das weit entfernt scheint zeigt es doch, wie stark der Rutsch an den Märkten und die Angst vor einer Rezession auch den Ausblick der Geldpolitik verändert hat.

 

Das bedeutet jetzt für die Börsen, dass wir eine Art Boden eingezogen haben, da die Zinsangst nachlässt. Gleichzeitig müssen wir jetzt aber auf der Oberseite aufpassen, denn: Wir haben jetzt Bärenmärkte in den großen Indizes, also dürften Anleger übergeordnet Erholungen nutzen, um zu verkaufen. Der Grund, warum die Zentralbanken einlenken ist gleichzeitig immerhin ja auch ein Bremsklotz für die Bewertungen von Aktien. Wenn das Gewinnwachstum nachlässt und die Märkte sich vor einer Rezession fürchten dann hilft es bestenfalls der kurzfristigen Stimmung, wenn Trump verlautbaren lässt, dass Fortschritte bei den Gesprächen mit den Chinesen gemacht wurden.

 

Die Großwetterlage hat sich geändert. Wir steuern auf wirtschaftlich schwächere Zeiten zu. Bedeutet konkret für den DAX im Tageschart jetzt, dass wir zurückgeschnappt sind über ein altes tieferes Tief, das Spiel hatten wir ja auch schon im Dezember, wenn sie einmal auf den grünen Punkt achten. Bedeutet weiter, dass wir nach oben jetzt einen Widerstand bei 10929 Punkten im Markt haben, darüber bei 11050 Punkten.

 

 

Den von der Fed im Markt eingezogenen Boden kann man gut im S&P 500 Index erkennen. Die Spanne der Monate Oktober bis November wurde um 100% nach unten verlängert, und davon ausgehend haben wir einen 123-Boden gebastelt. Es kann jetzt aber auch gut sein, dass wir zwischen den Punkten A und B und nach oben bei 2603 Punkten jetzt einige Wochen seitwärts laufen werden, also mal paar Tage runter, dann paar Tage hoch, um einfach abzuwarten, wie sich die Datenlage entwickelt.

 

 

Über 2603 Punkten würde sich die Situation verbessern mit einem Potenzial bis in den Bereich von 2800 Punkten. So Sie mögen lade ich Sie herzlich ein im Livestream-Programm auf unserem YouTube-Kanal einzuschalten. Ich kommentiere täglich zwischen 9 und 10 Uhr die Entwicklungen an den Märkten. Sie können das Programm direkt hier auf Ariva schauen. Surfen Sie hierzu einfach in den CFD-Bereich.

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Über den Autor

Bevor Jochen Stanzl 2015 zu CMC Markets kam, startete er seine Karriere in der Finanzdienstleistungsbranche als Mitbegründer der BörseGo AG. Heute präsentiert er täglich "CMC Espresso", ein Video mit Marktprognosen, das auf dem deutschsprachigen YouTube Kanal von CMC Markets zu sehen ist.