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Asien unter Druck - Unfall? Bewusste Provokation?

War es ein Unfall? Eine bewusste Provokation? Jedenfalls führt das, was sich am Sonntag im südchinesischen Meer zutrug auch Tage später noch zu Verunsicherung an den Börsen. Wir sehen eine erneute Aufwertung des Dollars zur chinesischen Währung, und zwar über 6,88 Yuan und damit in den Bereich, von dem man sagen kann, hier sehen die Börsen eine Eskalation im chinesisch-amerikanischen Handelsstreit:

 

 

Auch die Hongkonger Börse bricht ein, diese Woche 5% oder 1300 Punkte, heute erneut fast 500 Punkte im Minus. Festlandchinesischen Aktien geht es nicht viel besser. Was ist hier eigentlich passiert?

 

Am Sonntag gab es ein Marine-Maneuver im südchinesischen Meer. Ein chinesischer Zerstörer habe laut Angaben der US-Marine zunehmend aggressive und unprofessionelle Maneuver gefahren und den amerikanischen Zerstörer dabei mehrmals aufgefordert, er solle das Gebiet verlassen. Am Ende wäre das Ganze fast eskaliert, wie man hier auf dem Foto sehen kann hätte der chinesische Zerstörer dem amerikanischen fast gerammt, wäre der nicht ausgewichen:

 

 

Das ist das, was passiert ist (Vergangenheit). Jetzt ist die Frage, was jetzt passieren wird (Zukunft). Das alleinig wird entscheiden, wie es an der Börse jetzt weitergeht. Denn die Börsen interessieren sich nicht für das, was war, sondern für das, was sein wird. Die amerikanischen Militärs sind erbost und fordern eine Demonstration der Macht und jetzt wird es wichtig sein, wie die US-Regierung auf diesen Zwischenfall reagiert. Tut sie es als Unfall ab? Man wird es sehen.

 

Die Börsen warten ab. Der S&P 500 Index hat sich ja über das alte Allzeithoch im Januar nach oben gearbeitet. Wir haben einen intakten Aufwärtstrend. Da brennt nichts an - bis jetzt.

 

 

Wenn man etwas näher hinschaut auf das, was seit 22. September geschah, sieht man, dass wir gestern daran gescheitert sind, ein neues Rekordhoch auszubilden. Also wenn diese Eskalation im China-Streit etwas bewirkte dann ist es lediglich das: Kein neues Rekordhoch.

 

 

Abhängig davon, wie stark oder ob die Situation jetzt eskaliert, kann der S&P auch noch unter 2902 Punkte fallen. Dann hätten wir ein 123-Top. Eine technische Trendwende. Dann könnten wir ein Signal bekommen für eine mögliche Korrektur. Aber bis jetzt ist die Situation hier technisch neutral.

 

Und last but not least achten Sie auf die italienischen Staatsanleihen. Technisch sind wir an den Sommertiefs nach oben gelaufen, der italienische Aktienindex könnte einen Boden ausbilden, jedenfalls wurde diese Woche die Ausbildung tieferer Tiefs abgelehnt. Also die Märkte sehen hier für den Moment in Italien keine Eskalation der Lage.

 

 

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Über den Autor

Bevor Jochen Stanzl 2015 zu CMC Markets kam, startete er seine Karriere in der Finanzdienstleistungsbranche als Mitbegründer der BörseGo AG. Heute präsentiert er täglich "CMC Espresso", ein Video mit Marktprognosen, das auf dem deutschsprachigen YouTube Kanal von CMC Markets zu sehen ist.