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Knorr-Bremse an Mehrheit am Autozulieferer Hella interessiert

Bremse eines Schienenfahrzeugs (Symbolbild).
Bremse eines Schienenfahrzeugs (Symbolbild). pixabay.com / CC0 pixabay.com / CC0

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Der Lkw- und Zugbremsen-Hersteller Knorr-Bremse erwägt mit einer möglichen Übernahme des Autozulieferers Hella seine Geschäfte auszubauen. Die Münchener bestätigten in einer Mitteilung vom Dienstag ein "grundsätzliches Interesse am möglichen Erwerb von rund 60 Prozent der Aktien der Hella GmbH & Co. KGaA von Mitgliedern der Gründerfamilie." Die Gespräche befänden sich aber in einem sehr frühen Stadium, ob es zu einer Transaktion kommen werde, sei nicht absehbar, hieß es. Während die Hella-Aktien auf die Nachricht hin zulegten und zuletzt vier Prozent im Plus notierten, ging es für die Kurs von Knorr-Bremse um zweieinhalb Prozent nach unten.

Zuletzt hatte es bereits Spekulationen über einen solchen Schritt der Gründerfamilie des Licht- und Elektronikspezialist Hella gegeben. Der 71-jährige Jürgen Behrend, der den Autozulieferer lange geführt hatte und seit einigen Jahren im Gesellschafterausschuss sitzt, drücke aufs Tempo, hatte das "Manager Magazin" im Mai Berufung auf der Unternehmensumfeld geschrieben./mis/nas

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Quelle: dpa-AFX