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Kirch-Desaster, nächste Folge

Das Ermittlungsverfahren gegen Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen ist vermutlich unbegründet. Und doch ein schwerer Schlag für das Institut.

Gerade erst hat die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) den Vertrag mit ihrem Co-Vorstandschef Jürgen Fitschen bis 2017 verlängert, da fällt schon ein neuer Schatten auf den Mann an der Spitze. Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts des versuchten Prozessbetrugs. Es ist bereits das zweite Verfahren gegen den 65-jährigen. In Frankfurt sind die Strafverfolger im Zusammenhang mit Umsatzsteuerbetrug mit CO2-Zertifikatern aktiv.

Das Münchner Verfahren kommt nicht überraschend. Dass es dieses geben würde, ließ sich schon aus der Urteilsbegründung des Münchner OLGs entnehmen, mit dem dieses die Bank im März für schadenersatzpflichtig erklärte. Der Richter warf Fitschen neben anderen Ex-Vorständen wie Josef Ackermann und Clemens Börsig zumindest latent vor, im Verfahren als Zeuge die Unwahrheit gesagt zu haben. Unklar ist, ob es tatsächlich zur Anklage kommt. Die Staatsanwaltschaft hat bereits etliche Zeugen befragt und beschlagnahmte Unterlagen gesichtet. Womöglich legen diese Verabredungen der Deutsche-Bank-Manager zu bestimmten Aussagen im Prozess nahe. Bis Näheres bekannt ist, scheint die Logik der Ermittlungen jedoch etwas merkwürdig.

Alle Zeugen haben das Gleiche gesagt.

Das Gericht glaubt ihnen nicht.

Also haben alle gelogen. Es muss gegen alle ermittelt werden.   

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